Pädagogische Grundsätze

NovaTris wendet verschiedene pädagogische Grundsätze an, die den Lernenden ein auf Erfahrung und Überlegung basierendes Lernumfeld bieten.

Nichtformales Lernen
NovaTris schafft ein geeignetes Umfeld für die Lernenden, in dem diese alles erwerben können, “was sie benötigen, um sich in einem grenzüberschreitenden Umfeld mühelos zurechtzufinden”. Die Module zur interkulturellen Begleitung sind daher strukturiert und passen sich gleichzeitig an die Ziele und Bedürfnisse der Lernenden an.
Erfahrungsbasiertes Wissen
Erfahrungsbasiertes Lernen geschieht in 4 verschiedenen Modi: konkrete Erfahrung, reflektierende Beobachtung, abstrakte Konzeptualisierung und aktives Experimentieren. Lernen entsteht, indem diese verschiedenen Modi in Zusammenhang gebracht und konfrontiert werden. (David Kolb, Experiential learning, 1984).
Das authentische Ich und das soziale Ich
Jede Person besitzt ein authentisches Ich und ein soziales Ich. Diese beiden Aspekte können mehr oder weniger an Bedeutung gewinnen. Sie hängen vom Umfeld ab, mit dem eine Person konfrontiert ist. Indem die Lernenden für die beiden Aspekte des Ich sensibilisiert werden, fördern die Ausbildungsmodule von NovaTris die Selbstreflexion und vertiefen das Verständnis der sozialen Umfelder, die jeder Person und jeder Situation eigen sind.
Individualisierte Kompetenzen
Aufgrund ihres individuellen Charakters kann die in den Ausbildungsmodulen von NovaTris entwickelte interkulturelle Kompetenz nicht in der Form von „schon fertigen Lösungen“ von  „Ausbildungsexperten“ vermittelt werden. Jeder Lernende muss sie über seine eigene Erfahrung und kontextabhängig aufbauen.
Bewusstseinsbildung
Die Bewusstseinsbildung besteht im Bewusstwerden von bestehenden Kompetenzen. Dieses Bewusstwerden führt zur Erkennung des Lernpotenzials eines Individuums, mit dem Ziel, seine Komfortzone in einem gegebenen Umfeld zu erweitern. (Paulo Freire, Pädagogik der Unterdrückten, 1974).
Begleithaltung
Diese pädagogische Haltung induziert die Gegenseitigkeit des Lernens, der Entwicklungen usw. Sie zielt auf die Autonomie des Lernenden in seinem Umfeld ab.