Fortbildung für Ausbilder zur interkulturellen Begleitung

Image Formation de formateursDie Fortbildung für Ausbilder zur interkulturellen Begleitung richtet sich an alle Personen, die in der Bildung oder der Begleitung tätig sind bzw. tätig werden möchten und deren Tätigkeit interkulturelle Aspekte im weitesten Sinne mit sich bringt (international, berufsübergreifend, zwischenmenschlich usw.).

Sie soll es den Lernenden ermöglichen, interkulturelle Begleitmethoden in in ihre Projekte und in die Ausübung ihres Berufes zu integrieren.

Die persönlichen und beruflichen Erfahrungen eines jeden Einzelnen bilden eine Grundlage für die individuelle und/oder Gruppenarbeit. Am Ende der Ausbildung wird jeder Teilnehmende die Tools entwickelt haben, die für seine eigenen Bedürfnisse und sein Umfeld geeignet sind.

Zweiphasige Ausbildung

Die Ausbildung umfasst zwei aufeinanderfolgende Sitzungen, die jeweils 1 bis 4 Tage dauern:

  • Sitzung 1: Einführung in die pädagogischen Methoden von NovaTris
  • Sitzung 2: Anwendung an den Kontext der Teilnehmenden

Sitzung 2 richtet sich ausschließlich an Ausbildende, die vorher Sitzung 1 absolviert haben. Die vollständige Ausbildung vermittelt Tools und theoretische Referenzen. Sie umfasst einen Raum zum Experimentieren, in dem jede Person die Möglichkeit hat, die Tools, Kenntnisse und Projekte zu entwickeln, die sich für ihren jeweiligen Kontext eignen.

Nach Besuch der 2 Sitzungen sind die Lernenden in der Lage, Personen und Projekte unter Berücksichtigung der interkulturellen Gesichtspunkte zu begleiten. Ergänzend zum Präsenzunterricht erhalten die Lernenden Zugang zur Toolbox von NovaTris, auf der alle von NovaTris entwickelten pädagogischen Tools abrufbar sind und derer sie sich in ihrem eigenen Unterricht bedienen können.

> Sitzung 1: Einführung in die pädagogischen Methoden von NovaTris

In der ersten Sitzung werden die pädagogischen Methoden von NovaTris als Teilnehmer erprobt. Jeder erwirbt Kenntnisse zu interkulturellen Fragen und entdeckt die pädagogischen Grundsätze der von NovaTris angebotenen interkulturellen Begleitungen. Diese Sitzung bringt die Teilnehmenden auch dazu, ihre Kenntnisse der aktiven Pädagogik, des erfahrungsbasierten Lernens und der interkulturellen Fragestellungen zu überdenken und zu vertiefen.

> Sitzung 2: Anwendung an den Kontext der Teilnehmenden

Die zweite Sitzung wird ausschließlich Teilnehmenden angeboten, die bereits die erste Sitzung absolviert haben. Sie begleitet sie bei der Entwicklung eines persönlichen Projektes, das eine Dimension der Begleitung bei der Entwicklung der interkulturellen Kompetenz besitzt. Die Lernenden erstellen gemeinsam ein an ihr Projekt angepasstes Programm für die interkulturelle Begleitung, setzen ihr in der Ausbildung erworbenes Wissen in die Praxis um und entwickeln neue Tools.

Erfahrungsberichte

Als Forscherin mit Lehrauftrag erfüllte diese Ausbildung bei mir zwei verschiedene Zwecke. Ich arbeite seit langer Zeit im interkulturellen Bereich und interessierte mich für alles, was er an Neuem zu bieten hat. Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich der in der ersten Sitzung vorgeschlagene Ansatz zunächst verunsichert, aber die Strategien der Ausbilder haben mich letztendlich dazu gebracht, ein paar der in meinen eigenen Kursen verwendeten Grundsätze infrage zu stellen. Die sehr dichte zweite Sitzung hat mich dann dazu veranlasst, meine Kurse mit neuen Methoden zu erweitern (erfahrungsbasiertes Lernen, Verbalisierung des Erlebten usw.). Durch diese Ausbildung habe ich meine Komfortzone verlassen und habe mich beruflich wie persönlich neu definiert. Heute plane ich, an meiner Universität in Rumänien ein Projekt der interkulturellen Begleitung vorzuschlagen. Hier wäre der von NovaTris vorgeschlagene Ansatz wirklich etwas Neues. *Nora-Sabina Marcean, Sprachlehrerin/Austauschlektorin am Institut für Romanistik der Fakultät für Sprachen der Université de Strasbourg

*Dieser Erfahrungsbericht wurde aus der französischen Sprache übersetzt.